CDU Ortsunion Altstadt möchte das kostenlose Parken von E-Autos ermöglichen

Bei der Aktionsveranstaltung der CDU Ortsunion Altstadt Bad Oeynhausen am 28.06. war auch E-Auto-OWL vor Ort.
Im Gespräch haben die 1. stellvertretende Bürgermeisterin Fr. Nolte-Ernsting und der stellvertretende Vorsitzende der Ortsunion Rainer Printz ihre Idee vorgestellt für Autos mit E-Kennzeichen das kostenlose Parken in der Bad Oeynhausener Innenstadt zu ermöglichen. Die dafür erforderlichen rechtlichen Grundlagen sind bereits 2015 von der Regierung gelegt worden und werden bereits in zahlreichen Regionen genutzt.
Eine Übersicht in welchen Städten dies bereits möglich ist findet sich übrigens hier oder hier.

Die Ortsunion wird daher in Richtung Bürgermeister und Stadtverwaltung aufrufen das freie Parken für E-Autos auch in Bad Oeynhausen zu etablieren. Dies soll für die Straßenparkplätze in der Innenstadt und auch in Kooperation mit den Stadtwerken auf den durch diese bewirtschafteten Parkmöglichkeiten gestattet werden.
Die entstehende Mehrbelastung des Ordnungsamts ist sehr gering, da durch das E-Kennzeichen ein schnelle Prüfung der Berechtigung mit einem Blick möglich ist.

Die Planungen für weitere Ladesäulen in Bad Oeynhausen ist in der Entstehung, ein konkretes Konzept gibt es jedoch noch nicht.

Pionierleistung durch Pflegedienst

Ebenfalls anwesend war Joachim Knollmann, als Hauptgeschäftsführer des Pflegedienstes Bethel Bad Oeynhausen. Er stellt bereits seit einigen Jahren seinen kompletten Fuhrpark von 10 – 15 Fahrzeugen auf Elektromobilität um. Dabei stellt er seine Ladestation sogar für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Knollmann berichtete ebenfalls wie eng im Moment der Markt für Elektroautos ist. Da die Lieferzeiten für Neufahrzeuge zum Teil über 12 Monate betragen schaut er sich auch regelmäßig auf dem Gebrauchtmarkt um. Dabei verzichtet er übrigens vollständig auf öffentliche Fördermittel. Auch für diakonische Einrichtung gibt es keine speziellen Förderungen. Wir finden: Eine tolle Pionierleistung!

E-Auto-OWL hat ebenfalls darauf aufmerksam gemacht, dass bei der Installation von Ladesäulen immer auch die korrekte Beschilderung und eine adäquate Bodenmarkierung notwendig sind. Ein Paradebeispiel wie es nicht funktioniert ist zur Zeit die Lademöglichkeit am Herz- und Diabeteszentrum NRW. Diese Ladesäule ist zur Zeit de facto nicht nutzbar, da sie aufgrund mangelnder Beschilderung dauerhaft zugeparkt ist.
Weiterhin wurde durch uns angeregt den Verbund der Stadtwerke Bad Oeynhausen auch in einen großen Roamingdienst zu integrieren um nicht auf die unattraktiven Plugsurfing-Preise in Höhe von 0,38 € / kWh angewiesen zu sein.

E-Auto-OWL bedankt sich für das nette Gespräch und freut sich auf weiteren Kontakt um mit echten bürgerlichen Erfahrungen beratend zu unterstützen.

Hier auch die offizielle Pressemitteilung der CDU Ortsunion Altstadt:

v.l.n.r Jörn Böker, Rainer Printz, Helke Nolte-Ernsting, Jens Walkenhorst, Joachim Knollmann

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